Copilot Inhouse Schulung: in vier Stufen zu Ihrem eigenen System
Die meisten bleiben auf Stufe eins: eine Frage, eine Antwort, morgen wieder von vorn. Auf dieser Seite steht der komplette Inhalt unserer Copilot Inhouse Schulung — frei nutzbar, mit allen Prompts zum Kopieren. Im Training gehen wir dieselben vier Stufen an Ihren echten Aufgaben durch.
- Alle Prompts zum Kopieren
- Auf Deutsch, für den Arbeitsalltag
- Ohne Anmeldung
Was Sie hier finden
Ihre Anweisungen — fünf Zeilen, die jede Antwort verändern.
47 Prompts zum Kopieren, für jede Stufe die passenden.
Acht Masterprompts, aus denen direkt ein Agent wird.
Ein Workflow in acht Schritten, mit der ganzen Prompt-Kette.
Microsoft 365 Copilot Anleitung in vier Stufen
Jede Stufe nimmt Ihnen eine Wiederholung ab. Sie müssen nicht oben anfangen — aber Sie sollten wissen, wo Sie gerade stehen.
Anweisungen
So arbeite ich.Einmal gesetzt, wirkt in jeder Antwort.
Prompt
Ein Auftrag, eine Antwort.Das Denken machen Sie.
Agent
Der Auftrag, aufgeschrieben.Mit eigenen Quellen und Grenzen. Er wiederholt sich selbst.
Workflow
Agenten übergeben aneinander.Creator erzeugt, Critic prüft, Sie entscheiden.
Anweisungen
Einmal gesetzt — und jede Antwort in jeder App wird besser.
Die benutzerdefinierten Anweisungen gelten für alles, was Copilot für Sie tut. Sie finden sie unter Einstellungen, Personalisierung, Benutzerdefinierte Anweisungen. Fünf Zeilen reichen — alles Weitere schwächt die fünf.
Basierend auf meinem Verhalten und wie du mich kennst und einschätzt, erstelle eine passende Anweisung für einen Systemprompt zur Personalisierung.
Der stärkste Prompt auf dieser Seite. Er nutzt, was Copilot ohnehin über Ihre Arbeitsweise weiß — Sie müssen es nur noch kürzen.
Nutze den Systemprompt nicht für Rollenbeschreibungen, sondern für Entscheidungsregeln. Kürze auf fünf Zeilen.
Ich bin <Rolle> bei <Unternehmen> und arbeite mit <typische Gegenüber>. Ich schreibe vor allem <Textsorte 1>, <Textsorte 2> und <Textsorte 3>. Antworte direkt und in kurzen Sätzen. Fang mit dem Ergebnis an, nicht mit der Herleitung. Trenne Fakten von Annahmen und nenne die Quelle, auf die du dich stützt. Wenn dir Informationen fehlen, frag nach, statt zu raten. Erfinde nie Zahlen, Namen oder Zitate.
Und alles, was immer gilt, merkt sich Copilot
Gespeicherte Erinnerungen sind der richtige Ort für Konstanten: Abschlussformeln, Ablageorte, Empfängerkreise. Ansehen, ändern und löschen können Sie sie jederzeit.
Merk dir: <Konstante, die immer gilt>.Was hast du dir bisher über meine Arbeitsweise gemerkt?
Prompt
Ein Auftrag, eine Antwort — und der Unterschied liegt in der Quelle.
C-L-E-A-R ist das bekannte Muster: Context, Length, Examples, Audience, Role. Für Copilot kommt der wichtigste Baustein dazu — die Quelle. Der Schrägstrich holt sie herein: eine Datei, einen Mailverlauf, einen Termin, auch mehrere in einem Auftrag.
Rolle: Du bist <Rolle> mit Erfahrung in <Fachgebiet>. Kontext: <Situation, Projekt, Anlass> Quelle: Nutze <Datei, Mail oder Termin>. Verwende ausschließlich Informationen daraus. Aufgabe: <Was genau soll entstehen> Publikum: <Wer liest das Ergebnis und was weiß diese Person schon> Format: <Länge, Struktur, Ton> Regeln: Trenne Fakten von Annahmen. Markiere fehlende Informationen als offene Punkte. Erfinde nichts.
Alles in spitzen Klammern ersetzen Sie. Der Rest bleibt stehen — genau darin liegt der Gewinn.
Was zählt in <Datei>? Antworte in fünf Sätzen. Jeder Satz ist eine Aussage, der jemand widersprechen könnte — keine Überschrift, keine Aufzählung.
Nachschärfen statt neu anfangen
Der häufigste Fehler ist nicht der schlechte erste Prompt, sondern der Neustart. Wer einen neuen Chat öffnet, wirft den Kontext weg, den Copilot gerade aufgebaut hat. Diese sechs Sätze reichen fast immer.
Kürzer.Ohne Aufzählung, als fließender Text.Für jemanden, der das Produkt nicht kennt.Woher kommt Punkt 3? Nenn mir die Stelle in der Quelle.Sag es als Behauptung, der jemand widersprechen könnte.Streich jedes Wort, das man weglassen könnte.
Copilot schreibt Ihre Prompts besser als Sie
Optimiere diesen Prompt für maximale Klarheit und Ergebnisqualität.
Du bist mein Prompt-Coach. Ich gebe dir gleich einen Auftrag, den ich an dich stellen will. 1. Sag mir zuerst, was diesem Auftrag fehlt: Ziel, Publikum, Quellen, Format, Ton, Abgrenzung. 2. Stell mir höchstens drei Rückfragen. Rate nicht. 3. Schreib mir dann zwei Fassungen: eine kurze für den täglichen Gebrauch und eine ausführliche mit Quellenverweis und Prüfregeln. Mein Auftrag lautet: <hier Ihren Prompt einfügen>
Copilot Prompts für den ganz normalen Arbeitstag
Die zwölf, die am häufigsten gebraucht werden — quer durch Outlook, Teams, Word, Excel und PowerPoint.
Sieh dir meine ungelesenen Mails der letzten <Zeitraum> an. Sag mir: Was ist neu entschieden worden, wo werde ich um etwas gebeten, und was kann warten? Pro Punkt eine Zeile mit Absender und Datum. Keine Zusammenfassung der Mails selbst.
Fasse diesen Mailverlauf zusammen: Was wurde entschieden, was ist noch offen, wer muss als Nächstes handeln? Nenne zu jeder Entscheidung die Mail, in der sie steht. Wenn etwas unklar geblieben ist, sag das ausdrücklich.
Bewerte meinen Entwurf auf Ton, Klarheit und Wirkung beim Empfänger. Schreib ihn nicht neu. Nenne drei konkrete Verbesserungen und sag mir zu jeder, was sie beim Leser bewirkt.
Ich muss <Absage, Verzögerung, unangenehme Nachricht> mitteilen an <Empfänger>. Schreib mir drei Fassungen: eine sachliche, eine verbindlichere und eine sehr kurze. Keine Floskeln, keine Schuldzuweisung, in jeder Fassung ein konkreter nächster Schritt.
Sieh dir die Mails und Dateien zu <Termin> an. Gib mir Ziel, aktuellen Stand, offene Entscheidungen und die drei Fragen, die im Meeting kommen werden. Nenne zu jedem Punkt die Quelle.
Ich bin zu spät dazugekommen. Fasse zusammen, was bisher besprochen wurde, welche Entscheidungen gefallen sind und wo ich gefragt bin. Kurze Sätze, keine Wiederholung des Verlaufs.
Nimm die Notizen oder das Transkript zu <Termin>. Erstelle eine Aufgabenliste: pro Zeile eine Aufgabe, die verantwortliche Person, die Frist, falls genannt, und der nächste konkrete Schritt. Markiere jede Aufgabe ohne erkennbare Verantwortung ausdrücklich.
Beantworte meine Fragen zu diesem Dokument, ohne es zu verändern. Nenne zu jeder Antwort die Stelle, auf die du dich stützt. 1. Was ist die Kernaussage in einem Satz? 2. Welche Zusagen macht der Text, und an wen? 3. Was bleibt offen oder widerspricht sich?
Vergleiche <Dokument A> und <Dokument B>. Nenne nur die inhaltlichen Unterschiede, keine Formulierungsvarianten. Sortiere nach Bedeutung: Was ändert eine Zusage, was ändert eine Zahl, was ändert nur den Ton?
Analysiere die Tabelle im Blatt <Blattname>. Nenne die drei auffälligsten Muster und begründe jedes mit den Zahlen, auf die du dich stützt. Trenne Beobachtung und Deutung. Wenn eine Aussage aus den Daten nicht belegbar ist, sag das ausdrücklich.
Erkläre mir die Formel in Zelle <Zelle> Schritt für Schritt: Was rechnet sie, in welcher Reihenfolge, und woran scheitert sie, wenn die Daten sich ändern? Schlag eine robustere Variante vor und sag, was daran besser ist.
Stütze dich auf <Datei 1> und <Datei 2>. Nenne mir die fünf Aussagen, die für <Publikum> wirklich zählen. Formuliere daraus eine einzige Kernbotschaft in einem Satz und schlage eine Gliederung mit höchstens sieben Abschnitten vor. Sag mir zu jedem Abschnitt, welche eine Aussage er trägt.
Ich bin neu bei <Projekt>. Sieh dir die Dateien, Mails und Termine dazu an. Erklär mir: worum es geht, wer beteiligt ist und welche Rolle jede Person hat, was zuletzt entschieden wurde und was gerade offen ist. Nenne zu jedem Punkt die Quelle und sag mir, was ich als Erstes lesen sollte.
Copilot kann jetzt zusehen
Vision in Microsoft Copilot gibt es seit Sommer 2026 auch für Arbeitskonten mit Copilot-Lizenz: Sie teilen Ihren Bildschirm oder ein einzelnes Fenster, und Copilot beantwortet Fragen dazu — auf Deutsch und mit Zugriff auf Ihre M365-Daten.
So gehen Sie vor
- Sprachunterhaltung starten — über die Copilot-Taste oder Win+C.
- Im laufenden Sprachchat das Freigabe-Symbol wählen.
- Ganzen Bildschirm oder ein einzelnes Fenster freigeben.
- Fragen — und von da aus weiterarbeiten.
Was siehst du?Ich hänge hier fest. Führ mich durch die nächsten Schritte.Fasse dieses Dashboard zusammen und nenne alles, was auffällig ist.
Ohne Sprachmodus gibt es kein Vision — das ist die häufigste Stolperfalle. Copilot schaut zu, erklärt und führt Sie, aber er klickt, tippt und scrollt nicht für Sie. Audio und Video werden nach 48 Stunden gelöscht und nicht zum Training der Modelle verwendet.
Vier Griffe, die kaum jemand kennt
Geplante Prompts
In Copilot Chat über den Prompt fahren und einen Zeitplan setzen. Er läuft dann von allein, etwa montags um sieben.
Termin per Umfrage
Beim neuen Termin das Symbol für die Terminumfrage wählen. Teilnehmer stimmen ab, Outlook bucht den Gewinner — auch mit Externen.
Loop in der Mail
Eine Loop-Komponente in die Nachricht einfügen. Alle bearbeiten dieselbe Tabelle, keine Antwort-Kaskade.
Ordner statt Datei
Im Prompt den Schrägstrich, dann einen Ordner wählen. Copilot nimmt die zehn zuletzt geänderten Dateien daraus.
Damit der gute Prompt wiederfindbar bleibt
Chats
Ihre Verläufe. Benennen Sie einen guten Chat sofort um — unter dem Namen, unter dem Sie ihn suchen würden.
Bibliothek
Ihre Ergebnisse: Bilder, Seiten, Infografiken. Kein Chatarchiv und kein Prompt-Speicher.
Notizbücher
Eine projektbezogene Wissensbasis. Copilot antwortet aus Ihren Quellen. Es gibt keinen Papierkorb — gelöscht ist endgültig.
Fasse diese Unterhaltung in einer Zeile zusammen, die als Chattitel taugt: Rolle, Aufgabe, Ergebnis. Höchstens acht Wörter, keine Anführungszeichen.
Agent
Der Auftrag, aufgeschrieben — mit eigenen Quellen und Grenzen.
Ein Agent lohnt sich, wenn sich derselbe Auftrag häufig wiederholt, die Quellen gepflegt sind und Sie sofort erkennen, ob die Antwort taugt. Läuft es jedes Mal anders, enttäuscht ein Agent zuverlässig.
Das Ergebnis war gut
Nicht ordentlich, sondern so, dass Sie es weitergegeben hätten.
Die Aufgabe kommt häufiger vor
Mindestens zweimal im Monat, nicht einmal im Quartal.
Sie läuft ähnlich ab
Andere Inhalte, aber derselbe Ablauf und dasselbe Ergebnisformat.
Aus dieser Unterhaltung: Schreib mir den einen Prompt, mit dem ich dieses Ergebnis beim nächsten Mal direkt bekomme. Nimm auf, was ich unterwegs nachgeschärft habe. Markiere in spitzen Klammern, was ich jedes Mal ersetzen muss. Ein Prompt, kein Kommentar.
Die Probe danach: den neuen Prompt in einem frischen Chat testen. Ohne den alten Kontext fällt sofort auf, was noch drinsteckte, ohne im Prompt zu stehen.
Ein Agenten-Konzept passt auf eine Seite
- Auftrag: Welches Ergebnis erzeugt der Agent?
- Auslöser: Wann und wodurch wird er genutzt?
- Inputs: Welche Informationen darf er verwenden?
- Regeln: Welche Kriterien und Grenzen gelten?
- Output: In welchem Format liefert er?
Aus dieser Unterhaltung: Schreib mir Auftrag, Auslöser, Inputs, Regeln und Output für einen Agenten, der das künftig übernimmt. Markiere in spitzen Klammern, was ich jedes Mal ersetzen muss.
Gruppe 1: vier Agenten, die in jeder Rolle tragen
Unabhängig von Ihrer Funktion. Hier fangen Sie an, weil sich diese vier am schnellsten rechnen — drei erzeugen, einer prüft.
Vorbereiter
Vor jedem Termin: Ziel, Stand, offene Entscheidungen und die drei Fragen, die kommen werden — je mit Quelle.
Statusbericht
Aus verstreuten Quellen: Kernaussage, Fortschritt, Ampel mit Begründung, Risiken, nächste Schritte.
Protokollant
Aus Notizen ein Ergebnisprotokoll: Entscheidungen, Aufgaben mit Verantwortung und Frist, offene Punkte.
Review Critic
Prüft jeden Entwurf gegen Ihre Qualitätskriterien, bevor er das Haus verlässt.
Du unterstützt mich als Meeting-Vorbereiter. Sieh dir die Mails, Dateien und Notizen zum genannten Termin an. Gib mir: das Ziel des Termins in einem Satz, den aktuellen Stand, die Entscheidungen, die offen sind, und die drei Fragen, die im Termin kommen werden. Nenne zu jedem Punkt die Quelle. Verwende ausschließlich Informationen aus den bereitgestellten Unterlagen und markiere alles, was du nicht belegen kannst, als offenen Punkt. Höchstens eine Seite.
Du unterstützt mich als Update-Schreiber. Erstelle aus den bereitgestellten Informationen ein kompaktes Update für Entscheider. Beginne mit einer klaren Kernaussage. Fasse die drei wichtigsten Fortschritte zusammen. Stelle Risiken mit ihrer möglichen Auswirkung dar und gib eine Ampel mit Begründung. Benenne den konkreten Entscheidungsbedarf und schließe mit den nächsten Schritten und dem nächsten Meilenstein. Kurze Sätze, entscheidungsorientierte Sprache. Markiere nicht belegte Informationen als offene Punkte.
Du unterstützt mich als Protokollant. Erzeuge aus den bereitgestellten Notizen oder der Mitschrift ein Ergebnisprotokoll: zuerst die getroffenen Entscheidungen, dann die Aufgaben mit verantwortlicher Person und Frist, dann die offenen Punkte mit der Frage, die noch geklärt werden muss. Trenne Entscheidung, Aufgabe und Diskussion sauber voneinander. Gib nichts wieder, was nicht gesagt wurde. Markiere jede Aufgabe ohne erkennbare Verantwortung ausdrücklich.
Du bist mein kritischer Gegenleser. Prüfe den folgenden Entwurf, ohne ihn neu zu schreiben. Benenne: unklare Kernaussage, fehlende Belege, Widersprüche, ungewollte Zusagen, fehlende nächste Schritte. Sortiere deine Befunde nach Schwere. Sag mir zu jedem Befund, was konkret fehlt. Sei nicht höflich, sondern nützlich.
Wer nur einen einzigen Agenten baut, sollte diesen nehmen: Er ist in zehn Minuten fertig, weil er keine großen Quellen braucht — nur klare Kriterien.
Gruppe 2: vier Agenten für das Produktmanagement
Rollenspezifisch. Wenn Sie in einer anderen Funktion arbeiten, ist das die Vorlage: drei Agenten, die die typischen Ergebnisse Ihrer Rolle erzeugen, und einer, der sie prüft.
Feedback Analyst
Clustert Rückmeldungen und verdichtet sie zu einem Insight Brief mit Belegen und Gegenbelegen.
Requirements Writer
Macht aus einer Feature-Idee User Stories mit Akzeptanzkriterien, Risiken und offenen Fragen.
Prioritization Assistant
Macht Vorhaben anhand Ihrer Kriterien vergleichbar — mit Begründung und Informationslücken.
Story Critic
Prüft Anforderungen: Nutzen statt Funktion, prüfbare Kriterien, unausgesprochene Annahmen.
Du unterstützt mich als Feedback Analyst. Analysiere die bereitgestellten Kundenrückmeldungen, Reklamationen und Interviewnotizen. Gruppiere ähnliche Aussagen nach Bedürfnissen, Nutzungssituationen und Problemen. Unterscheide zwischen wiederkehrenden Mustern, Einzelaussagen und Gegenbelegen. Mache fehlenden Kontext sichtbar und erfinde nichts. Leite Chancen ausschließlich aus den bereitgestellten Informationen ab. Gib das Ergebnis als Insight Brief aus: Kernerkenntnisse, Belege, Chancen, offene Fragen, empfohlener nächster Schritt.
Du unterstützt mich als Requirements Writer. Überführe die beschriebene Produkt- oder Feature-Idee in priorisierte User Stories im Format „Als … möchte ich … damit …“. Ergänze für jede Story messbare Akzeptanzkriterien, relevante Risiken, Abhängigkeiten und offene Fragen. Trenne vorhandene Fakten klar von Annahmen. Markiere fehlende Informationen als Lücken und erfinde keine Anforderungen. Gib das Ergebnis als strukturierte Tabelle aus und schließe mit den Entscheidungen, die vor einer Umsetzung geklärt werden müssen.
Du unterstützt mich als Prioritization Assistant. Strukturiere die bereitgestellten Vorhaben anhand der genannten Ziele und Bewertungskriterien. Verwende ausschließlich Informationen aus dem Input. Kennzeichne fehlende Informationen und Annahmen. Erstelle eine nachvollziehbare Priorisierung mit kurzer Begründung pro Eintrag und zeige Zielbeitrag, erwarteten Nutzen, Risiken und offene Fragen. Ist eine belastbare Reihenfolge nicht möglich, schlage zuerst vor, welche Informationen zu beschaffen sind.
Du bist mein kritischer Gegenleser für Anforderungen. Prüfe die folgenden User Stories, ohne sie neu zu schreiben. Frage zu jeder Story: Ist der Nutzen benannt oder nur die Funktion? Sind die Akzeptanzkriterien beobachtbar und prüfbar? Welche Annahme steckt unausgesprochen darin? Welche Abhängigkeit fehlt? Ist die Story klein genug, um am Stück umgesetzt zu werden? Sortiere deine Befunde nach Schwere und sag mir zu jedem, was konkret fehlt.
Workflow
Mehrere Agenten übergeben aneinander — Sie entscheiden.
Ein Workflow ist kein Knopf in Copilot. Sie reichen das Ergebnis des Creators von Hand an den Critic weiter, oder Ihre IT baut die Kette über Copilot Studio. Der Gewinn liegt nicht in der Technik, sondern darin, dass Erzeugen und Prüfen zwei verschiedene Rollen sind.
Ein Workflow, den jeder kennt: eine Präsentation entsteht
Acht Schritte — und nur drei davon machen Sie selbst. Genau die drei, in denen entschieden wird.
Die acht Schritte
- Auftrag (Sie): Thema, Zielgruppe, Ziel — in drei Zeilen.
- Maßstab (Sie): Die Vorlage und zwei Musterfolien, die zeigen, was gut heißt.
- Recherche (Creator): Optionen erzeugen, mit Quellen.
- Auswahl (Sie): Welche Optionen tragen? Ihre Kriterien.
- Kernbotschaft (Creator): Die eine Aussage, dann die Gliederung.
- Ausarbeitung (Creator): Rohbau. Je Abschnitt eine Aussage, kein Themenwort.
- Prüfen (Critic): Was trägt nicht? Wo fehlt der Beleg?
- Anpassung (Creator): Nachschärfen und zurück zu Schritt 7, bis es steht.
Acht Schritte, aber nur vier Aufträge — und alle vier gehören in denselben Chat. Wer für Auftrag 3 neu anfängt, verliert Vorlage, Maßstab und Blickwinkel.
Ich bereite eine Präsentation vor. Thema: <Thema>. Zielgruppe: <wer sitzt im Raum>. Ziel: <was danach anders sein soll>. Hier ist unsere Vorlage und zwei Folien, die ich gut finde — halte dich an diesen Maßstab.
Schlag mir fünf mögliche Blickwinkel auf dieses Thema vor. Sag mir zu jedem: für wen er trägt, welchen Beleg er braucht und was dagegen spricht.
Wir nehmen Blickwinkel <Nummer>. Formuliere die eine Kernbotschaft in einem Satz. Baue daraus eine Gliederung mit höchstens sieben Abschnitten — je Abschnitt eine Aussage, kein Themenwort.
Sei mein kritisches Gegenüber. Welche Aussage trägt nicht? Wo fehlt der Beleg? Was fragt ein skeptischer Zuhörer aus <Zielgruppe>? Sortiere nach Schwere und schreib nichts neu.
Und dann: damit es nicht bei Ihnen allein bleibt
Solange gute Prompts in einzelnen Verläufen liegen, bleibt der Gewinn bei einzelnen Personen. Eine gemeinsame Prompt-Bibliothek hält, wenn vier Dinge geklärt sind.
Ein Ort
Promptkatalog, SharePoint-Seite oder ein geteiltes Notizbuch. Hauptsache einer.
Eine feste Namensregel
Rolle – Aufgabe – Ergebnis, zum Beispiel „PM – Statusbericht – Ampel mit Begründung“.
Eine verantwortliche Person
Ohne Namen verwaist jede Sammlung innerhalb von drei Monaten.
Ein Termin
Ein Blick alle vier Wochen: Was ist dazugekommen, was funktioniert nicht mehr?
Bereite diesen Prompt für unsere gemeinsame Sammlung auf. Gib mir: einen Titel nach dem Muster Rolle – Aufgabe – Ergebnis, einen Satz, wofür man ihn einsetzt, die Liste der Platzhalter, die ersetzt werden müssen, und eine kurze Notiz, wann er nicht passt.
Ihre ersten vierzehn Tage
Vier Stufen auf einmal zu nehmen, funktioniert nicht. Diese Reihenfolge schon: erst einstellen, dann wiederholen, dann sichern.
- Anweisungen vorschlagen lassen und auf fünf Zeilen kürzen.
- Eine echte Frage stellen und den Unterschied ansehen.
- Drei Prompts von dieser Seite speichern und benennen.
- Jeden größeren Auftrag mit einer Quelle stellen.
- Nachschärfen statt neu anfangen — die sechs Sätze benutzen.
- Gute Chats sofort umbenennen.
- Aus dem besten Chat einen Masterprompt ernten.
- Den Review Critic als ersten Agenten anlegen.
- Den Termin eintragen, an dem Sie nachsehen.
Sechs Sätze, die den Rest erklären
Der Kontext macht den Unterschied
Nicht das Modell. Ohne Referenz rät Copilot, mit Referenz arbeitet es.
Der zweite Auftrag zählt
Nachschärfen statt neu anfangen. Wer neu anfängt, verliert den Kontext.
Einmal einstellen wirkt überall
Fünf Zeilen Anweisungen verändern jede Antwort in jeder Anwendung.
Ein Agent wird geerntet
Prompten, optimieren, sichern, bauen — aus einem Chat, der schon funktioniert hat.
Creator und Critic
Fast alle bauen Creator. Die Qualität kommt vom Critic.
Was zweimal im Monat kommt, gehört gespeichert
Mit Namen, an einem Ort, mit einer verantwortlichen Person.
Was Teams am häufigsten fragen
Muss ich bei Stufe 0 anfangen?
Nein, aber es ist der schnellste Gewinn. Fünf Zeilen Anweisungen wirken in jeder Antwort, in jeder Anwendung — und Sie schreiben sie nicht selbst, Copilot macht den Vorschlag.
Brauche ich eine bestimmte Lizenz für diese Prompts?
Die Prompts sind für Microsoft 365 Copilot geschrieben. Welche Funktionen bei Ihnen sichtbar sind, hängt von Ihrer Lizenz und den Einstellungen Ihres Mandanten ab. Der Sprachteil funktioniert überall, der Zugriff auf Ihre Dateien und Termine nicht.
Warum erfindet Copilot manchmal etwas?
Weil es rechnet und nichts weiß. Ohne Quelle erzeugt es den wahrscheinlichsten Text — der klingt plausibel und ist im Zweifel falsch. Deshalb gehört in jeden größeren Auftrag eine Referenz und die Regel, fehlende Informationen sichtbar zu machen.
Sieht Copilot Dokumente, die ich nicht öffnen darf?
Copilot arbeitet innerhalb Ihrer Berechtigungen. Was Sie nicht öffnen dürfen, sieht es auch nicht. Was in Ihrem Unternehmen konkret freigegeben ist, sagt Ihnen Ihre IT.
Wo genau liegt der Unterschied zwischen Stufe 2 und Stufe 3?
Ein Agent ist eine Rolle, die sich selbst wiederholt. Ein Workflow sind mehrere Agenten, die aneinander übergeben — typischerweise ein Creator, der erzeugt, und ein Critic, der prüft. In Copilot ist das eine Arbeitsweise, kein Menüpunkt.
Wann lohnt sich wirklich ein Agent?
Wenn die Aufgabe mindestens zweimal im Monat vorkommt, jedes Mal ähnlich abläuft, die Quellen an einem Ort liegen und Sie sofort erkennen, ob das Ergebnis taugt. Fehlt eine dieser Bedingungen, bleibt der Chat die bessere Wahl.
Wir nutzen Copilot schon täglich. Lohnt sich ein Training?
Diese Seite deckt den Teil ab, den man allein lernen kann. Was im Training dazukommt, ist die Arbeit am eigenen Material: Ihre Anweisungen, Ihre Workflows, Ihr Agenten-Kandidat — und die gemeinsame Sammlung, die danach im Team bleibt.
Wie läuft eine Copilot Inhouse Schulung bei Ihnen ab?
Dreieinhalb Stunden in Präsenz oder online, mit eigenen Laptops. Nach jedem kurzen Impuls arbeitet die Gruppe an einer eigenen Aufgabe: Anweisungen einrichten, einen Prompt schärfen, einen Workflow durchspielen, einen Agenten beschreiben. Am Ende hat jede Person vier Ergebnisse in der Hand, die am nächsten Tag weiterhelfen. Den Ablauf stimmen wir vorher gemeinsam ab.
Mit diesen Teams arbeitet SkillDay
- Harvey Norman
- ESA
- Vattenfall
- DHL
- Vantage Towers
- Mitsubishi
- Hyundai
- Allianz
- AUDI
- AstraZeneca
- Bayer
- EDEKA
- EY
- ING
- Lufthansa
- McKinsey
- Mercedes
- Porsche
- PWC
- Ravensburger
- Sanofi
- Siemens
- ThyssenKrupp
- Vodafone
- Volkswagen
Copilot Inhouse Schulung: alle vier Stufen an einem Tag
Wir arbeiten nicht an Beispielen, sondern an Ihren echten Aufgaben. Am Ende hat jede Person ihre eigenen Anweisungen hinterlegt, einen Workflow getestet und einen Agenten-Kandidaten beschrieben. SkillDay ist ein Netzwerk aus rund sechs Trainerinnen und Trainern; wir kommen zu Ihnen oder halten das Format online.
Was ein Team an einem Tag mitnimmt
Eigene Anweisungen, in fünf Zeilen, sofort wirksam.
Drei geschärfte Prompts aus dem eigenen Arbeitsalltag.
Ein Agenten-Konzept auf einer Seite, bereit für die IT.
Einen getesteten Workflow, der ab dem nächsten Tag läuft.
Microsoft, Microsoft 365, Copilot, Word, Excel, PowerPoint, Outlook, OneNote, Teams, SharePoint und Loop sind Marken oder eingetragene Marken der Microsoft Corporation. ChatGPT ist eine Marke von OpenAI. SkillDay steht in keiner Partnerschaft mit Microsoft oder OpenAI und wird von diesen weder unterstützt noch empfohlen. Der Funktionsumfang von Copilot ändert sich laufend; maßgeblich ist der Stand in Ihrem Mandanten. Stand: September 2026.